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Komtesse ADLERSFELD-BALLESTREM, Eufemia v.: Komtesse Käthe. Humoresken. Leipzig (Reclam), ca 1910. Gr. 8°. 238 S. mit Zeichnungen von F. Czabran + O. Gerlach. farb. ill. OLn.

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10,--  Bestellen
42252AB.jpg ANTKOWIAK, Alfred + BERGER, Karl Heinz: (Hrsg.) Die Streiche des Trubert und andere Schelmengeschichten. Leipzig (Andersen Nexö), 1980. 15,5 x 8,5 cm. 136 S. ill. OLdr. in OSchuber. wie neu.

1. Aufl. dieser feinen und seltenen Lederausgabe.

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25,--  Bestellen
13581AB BOCCACCIO, Giovanni: Decameron. D.v. Klabund. 2 Bände. Berlin (Neufeld & Henius), 1924. 4°. 6 Bl., 407 S., 4 Bl., 337 S. + farb. Bildtafeln von Lucian Zabel in Art Deco. OLn mit reicher Goldprägung auf Deckel und Rücken. Ex libris auf Innendeckel, sonst feines Ex.

Die Sammlung der Novellen von Giovanni Boccaccio (1313-1375) stammt aller Wahrscheinlichkeit aus der Zeit zwischen 1349 und 1353, wurde zum Vorbild fast aller weiteren abendländischen Novellensammlungen und begründete die prosaische Erzähltradition in Europa. Abgrundet werden die von Klabund (d. i. Alfred Henschke) überarbeiteten Texte durch 20 farbige Tafeln (inkl. der beiden Frontispize) mit feinen erotischen Motiven in klassischem Art Deco von Lucian Zabel (1893-1936), der auch für die Einbandgestaltung und die gesamte Ausstattung der Bände verantwortlich war. Zabel studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München und war dann Schüler von Julius Klinger in Berlin. Ab 1913 arbeitete er als Gebrauchsgraphiker u.a. für den Reklameverlag Ernst Marx.
Giovanni Boccaccio (1313 in Florenz oder Certaldo – 21. Dezember 1375 in Certaldo bei Florenz) war ein italienischer Schriftsteller, Demokrat, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus. Sein Meisterwerk, das Decamerone, porträtiert mit bis dahin unbekanntem Realismus und Witz die facettenreiche Gesellschaft des 14. Jahrhunderts und erhebt ihn zum Begründer der prosaischen Erzähltradition in Europa. Die genauen Umstände seiner Geburt sind noch nicht gesichert. Boccaccio wurde 1313 geboren, vermutlich in Florenz, möglicherweise aber auch im nahe gelegenen Bergdorf Certaldo, als unehelicher Sohn des Kaufmanns Boccaccio di Chellino. Seine Mutter starb kurz nach der Niederkunft. Später kam die in vielen Quellen zitierte und auch von ihm selbst geförderte, bis heute unbewiesene Legende auf, er sei in Paris geboren worden, hervorgegangen aus einer Beziehung zwischen seinem Vater und einer französischen Adligen namens Giovanna. Seine Kindheit verlebte er in Florenz im Haus des Vaters, der für die Compagnia dei Bardi, eine Bankgesellschaft, arbeitete. Noch als Jugendlicher – ungefähr vierzehn Jahre alt – wurde er nach Neapel zur Arbeit in eine Filiale der Compagnia dei Bardi geschickt, um sich im Beruf des Kaufmanns zu üben. Die in Neapel verbrachten Jahre (bis 1340) hatten großen Einfluss auf die persönliche und intellektuelle Entwicklung Boccaccios. Anstatt sich mit dem Studium der Handelstätigkeit oder des kanonischen Rechts zu beschäftigen, wie es der Vater gewollt hatte, widmete er sich seiner Leidenschaft für die Literatur. Dank seinem guten Namen erhielt er Zugang zum neapolitanischen Hof des Robert von Anjou, wo er den eleganten, höfischen Lebensstil kennenlernte, mit Intellektuellen verkehrte und sich autodidaktisch eine breitgefächerte Bildung aneignete. In dieser Zeit entstanden auch seine ersten Werke in Versform und Prosa, in denen Boccaccio mit verschiedenen Genres und Stilen experimentierte. Dem Geschmack der Zeit entsprechend entwarf er das wiederkehrende Bild einer idealen Geliebten, die er Fiammetta nannte und deren reales Vorbild vermutlich eine neapolitanische Adlige namens Maria d’Aquino ist. 1340 kehrte er nach Florenz zurück. Wegen finanzieller Schwierigkeiten trat er in den Staatsdienst ein und bekleidete mehrere Ämter. Zwischen 1345 und 1346 begab er sich an den Hof des Ostasio da Polenta in Ravenna, während er im nächsten Jahr im Dienst des Francesco Ordelaffi in Forlì stand. Das bürgerliche-städtische Umfeld, sehr verschieden vom höfischen Leben, war eine bedeutende Inspirationsquelle für seine fruchtbare literarische Tätigkeit in jenem Jahrzehnt, die ihren Höhepunkt im Decamerone fand, geschrieben in den Jahren nach der Pestepidemie, die Italien 1348 heimsuchte. Sein Meisterwerk war indes sicher schon abgeschlossen, als er im Herbst 1350 erstmals Francesco Petrarca traf. Boccaccio schloss mit ihm eine tiefe Freundschaft. Beiden war die Verehrung für die klassischen Autoren gemein, wie ihr Briefwechsel bezeugt, in dem sie sich über literarische Erfahrungen austauschten. Jetzt, wo sein Ruhm gewachsen war, vertraute ihm die florentinische Stadtverwaltung verschiedene diplomatische Aufträge an, die ihn auf viele Reisen führten. In diesen Jahren widmete sich Boccaccio – auch beeinflusst von seinem Freund Petrarca – verstärkt seinem Studium der klassischen Texte. Um 1355 erhielt er freien Zugang zur Bibliothek von Montecassino, in der viele Meisterwerke aus der Antike die Zeiten überdauert hatten. Einige der kostbaren Kodizes schrieb Boccaccio sogar eigenhändig ab. Bald entstand um Petrarca und Boccaccio ein Kreis von Intellektuellen, die einige bedeutende klassische Werke wiederentdeckten, darunter die Annalen des Tacitus und die Metamorphosen des Apuleius. Nachdem Boccaccio um 1360 mit dem Studium des Griechischen begonnen hatte, erwirkte er, dass in Florenz der erste Lehrstuhl für jene Sprache eingerichtet wurde. Der Lehrstuhl wurde an Leontius Pilatus vergeben, dem Boccaccio darüber hinaus die Übersetzung der Ilias und der Odyssee des Homer ins Lateinische anvertraute. Diese Werke konnten somit von einem weitaus breiteren Publikum gelesen werden. Sein Interesse für die Antike beeinflusste auch die Literaturproduktion gegen Ende seines Lebens. In seinen späteren Lebensjahren schrieb er nämlich weniger im Volgare gehaltene erzählerische Texte, sondern mehr Werke, die sich in lateinischer Sprache mit enzyklopädischen oder philologischen Themen befassten. Möglicherweise ist diese Veränderung auch auf eine religiöse Krise im Leben Boccaccios zurückzuführen. Diese Krise soll so tiefgreifend gewesen sein, dass Boccaccio sogar einige seiner Werke zerstören wollte, die er nun für unmoralisch hielt, und nur von Petrarca zurückgehalten wurde. Diese Darstellung wird in Frage gestellt durch die Tatsache, dass er noch um 1370 eigenhändig Abschriften seines Decamerone verfertigte. Auf jeden Fall war er bereits 1360 in den minderen Geistlichenstand eingetreten, wenn auch wahrscheinlich aufgrund finanzieller Nöte. Schließlich begegnete er im Jahr 1362 dem Kartäusermönch Gioachino Cianni aus Siena, der Boccaccio zu „frommem Leben“ bekehrte. 1373 wurde ihm, der bereits zwanzig Jahre zuvor mit seiner Dante-Biographie den Kult um Dante Alighieri angefacht hatte, von der Stadt Florenz aufgetragen, öffentlich die Divina Commedia zu lesen, zu erklären und zu kommentieren. 1374 verschlechterte sich allerdings sein gesundheitlicher Zustand (er war wahrscheinlich an Hydropsie erkrankt, einer Krankheit, bei der sich die Bauchhöhle mit Wasser füllt), und so musste er diese Tätigkeit abbrechen. Nachdem er sich schließlich in Certaldo niedergelassen hatte, führte er die Arbeit an einigen Werken bis zu seinem Tod am 21. Dezember 1375 fort.

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75,--  Bestellen
  BOFINGER.– BEMMANN, Helga: Leute, höret die Geschichte. Bänkeldichtung aus zwei Jahrhunderten. Berlin (Nation), 1976. 371 S. mit Illustrationen von Manfred Bofinger. OLn mit OUmschl. tadellos.

1. Aufl. dieer Ausgabe.

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5,--  Bestellen
  BUSCH.– CAZOTTE, Jacques: Biondetta. Der verliebte Teufel. D.v. Franz Blei. Heidenheim (Hoffmann), 1961. 205 (2) S. mit 55 Illustrationen von Wilhelm M. Busch. OLn.

1. Aufl. dieser Ausgabe.

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5,--  Bestellen
  BUSCH, Wilhelm: Abenteuer eines Junggesellen. 96. Tsd. München (Bassermann), 1910. 88 S. mit zahlr. Zeichnungen in Holz geschnitten von Ettling. ill. OLn. gutes Ex.

Schlagwörter: 1.L

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10,--  Bestellen
  BUSCH, Wilhelm: Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter. 55. Tsd. München (Bassermann), 1911. 74 S. mit zahlr. Zeichnungen. ill. OLn. kleiner Fleck auf Deckel.

Schlagwörter: 1.L

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10,--  Bestellen
  BUSCH, Wilhelm: Bilder zur Jobsiade. 56. Tsd. München (Bassermann), 1911. 67 S. mit zahlr. Zeichnungen des Verfassers. ill. OLn. gutes Ex.

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10,--  Bestellen
41129AB.jpg BUSCH, Wilhelm: Bilderbogen koloriert. 1. und 2. Teil in 1 Bd. München (Braun & Schneider), ca 1890. Fol. 50 doppelblattgroße einseitig bedruckte farbige Bilderbogen. farb. ill. OHLn. Vorsatz mit kleinem Einriss, sonst tadellos.

Schlagwörter: Abenteuer, Tiere

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200,--  Bestellen
  BUSCH, Wilhelm: Der Geburtstag. oder Die Partikularisten. 59. Tsd. München (Bassermann), 1910. 62 S. mit zahlr. Zeichnungen des Verfassers, ill. OLn. gutes Ex.

Schlagwörter: 1.L

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10,--  Bestellen
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